R.A.W. Berlin - Flächen in der Innenstadt werden entwickelt, neue Quartiere entstehen

Steter Wandel charakterisiert die Stadt. Diese Entwicklung ist auch in der DNA des R.A.W.-Geländes: Nach über hundert Jahren industrieller Nutzung bieten Teile des Geländes seit Beginn des 21. Jahrhunderts künstlerischen, kulturellen und gewerblichen Angeboten ein Zuhause. Aufgrund der erheblichen Brachflächen hier, im Zentrum Berlins, soll das Dialogverfahren über die künftige Ausrichtung des Geländes an dessen jahrzehntelange Funktion als zentrales, gemischt genutztes Quartier der funktionalen Stadt anknüpfen. Auf den ungenutzten Teilen des Grundstücks sollen Arbeitsplätze, Ausbildungsstätten und erlebbare Freiräume entstehen. Das Areal kann so wieder wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen nicht nur im Bezirk, sondern auch aus ganz Berlin und über dessen Grenzen hinaus werden.

 

Als wir im April 2015 große Teile des R.A.W.-Geländes kauften, taten wir das ganz bewusst, denn für uns spielt die Historie dieses Ortes eine wichtige Rolle. Wir erwarben das R.A.W.-Gelände, weil es im Herzen der Stadt ausreichend Platz für vielfältige Nutzungen in den Bereichen Kunst, Kultur, Musik, Party und Freizeit bietet. Zur DNA des Geländes gehört jedoch auch, dass es jahrzehntelang Arbeitsplätze bot, Ausbildungsstätte war und damit ein wichtiger Anlaufpunkt für die Menschen nicht nur im Bezirk. Diese vielschichtige DNA möchten wir so gut es geht erhalten, fördern, wiederherstellen und weiter ausbauen.

 

Entwicklung heißt für uns: Vorhandene Angebote sinnvoll zu ergänzen, Probleme zu beheben, bestehende Bausubstanz zu sichern, Brachflächen zu nutzen und bauliche Lücken wieder zu schließen, um so das R.A.W.-Gelände zu bewahren und zugleich weiter fortzuschreiben. Damit das gelingt, ist es wichtig, das Planungsverfahren durchzuführen und vor allem diejenigen einzubinden, denen die Zukunft des R.A.W.-Geländes besonders am Herzen liegt, also den AnwohnerInnen, interessierten BerlinerInnen, VertreterInnen des Bezirks ebenso wie Kultursachverständigen, lokalen Interessenverbänden und natürlich unseren lang- und auch kurzfristigen MieterInnen auf dem Gelände.

 

Das erste Bauprojekt der Kurth Gruppe auf dem Gelände ist das House of Music. In 2017 begannen die Sanierungsarbeiten einer der ältesten Industriehallen Berlins, der Radsatzdreherei. Das Gebäude war in ruinösem Zustand: Kein Dach, kaum Fensterglas, teils eingebrochene Decken – gänzliche Verwilderung des Bauwerkes. In 2019 eröffneten hier rund 4500 m² Fläche für Kreativität, Bildung, Kunst und Kultur. Die Noisy Musicworld aus der Warschauer Straße konnte als Mieter aus dem Kiez in der Radsatzdreherei ein neues Zuhause finden und eröffnete im HoM 23 Proberäume.

 

Bei dem Projekt handelt es sich um eine langfristige Entwicklung für den eigenen Bestand.

51400.00

m² Grundstückgröße

2015.00

Eigentümer seit

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